Stadtgeschichtliche Sammlung

Mönchengladbach verfügt über eine wechselvolle und äußerst spannende Geschichte. Die heutige Stadt entstand in dieser Form erst in den 1970er Jahren im Zuge der Gebietsrefom, hervorgegangen aus mehreren eingeständigen Kommunen. Seither trägt die Stadt auch ihren Namen. Bis zu diesem Zeitpunkt war Rheydt selbständig, ebenso Wickrath. Auch andere heutige Stadtteile wie zum Beispiel Odenkirchen, Schelsen oder Rheindahlen weisen eine lange, eigene Geschichte auf.

Mit der Industrialisierung seit dem 19. Jahrhundert wuchsen die einzelnen Kommunen immer enger zusammen. Prägend für diese Entwicklung war die Textilindustrie, was Gladbach auch den Namen „Rheinisches Manchester“ einbrachte

Die Bewahrung des kulturellen Erbes Mönchengladbachs und insbesondere der Sachzeugnisse zur Geschichte der Stadt gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Städtischen Museums Schloss Rheydt.

Das Museum verfügt über eine stadthistorische Sammlung von ca. 20.000 Objekten, die laufend gepflegt und weiter ausgebaut wird. Sie umfasst nicht nur Dokumente zur politischen Geschichte, sondern auch Stücke zur Kunst- und Kulturgeschichte, zur Alltags-, Wirtschafts- und Technikhistorie. Einen eigenen Sammlungsteil bilden die Textilmaschinen im Textil-Technikum im Monforts-Quartier.